Hallo Ihr Lieben,ich weiß, ich weiß - geschlechtliche Gleichstellung ist nicht Euer vorrangigstes Interessengebiet, trotzdem möchte ich Euch diese Erkenntnisse nicht verbergen.
Im letzten EU Vergleich zum Frauen/Männer Thema hat Österreich hundsmiserabel abgeschnitten. Nur wenn es um die medizinische Versorgung geht, sind wir mit den skandinavischen Ländern auf einem sehr guten Gleichstand. Ich rätselte in interessierter Runde, was wohl damit gemeint sein könnte. Anscheinend haben Schnupfen, Herzinfarkt und Co keine geschlechtlichen Vorlieben - schleppt man sich mit soetwas zu einschlägig Gelehrten, wird nicht gefragt ob man männlich oder weiblich ist.
Wohl ziemlich naiv überlegt! Die Uni Klinik Innsbruck schlägt nämlich Feueralarm! Aufgefallen wird es ja wohl überall schon sein, aber dort wird auch darüber gesprochen: es gibt ein krasses geschlechtsspezifisches Unverhältnis, bei den behandelten schweren Krankheiten in Spitälern.
In den letzten Jahren wurde diesem Phänomen auf den Zahn gefühlt. Das Ergebnis ist einmal keine fade Statistik sondern eher der Entwurf für ein Drehbuch eines Psychothrillers.
Ratet mal - wurden mehr Männer oder mehr Frauen behandelt? Das Verhältnis ist in etwa 30:70 - so im Durchschnitt. Kommt auf das Krankheitsbild drauf an - aber 30 Frauen zu 70 Männern. Hubschraubertransporte im Jahr 2006 - weiblich 0, männlich 120.
Warum? Die Begründungen, eine Hit Liste des Grauens: Frauen achten generell eher auf ihre Gesundheit, sind weniger risikofreudig. Allerdings nicht weil sie so ego zentriert sind, nein - sie haben Angst zur Last zu fallen, deshalb vermeiden sie mit allen Mitteln in eine hilfebedürftige Situation zu kommen.
Frauen spielen Schmerzen herunter, zögern wesentlich länger Hilfe in Anspruch zu nehmen, als Männer.
Aber das finde ich echt krass: wenn Frauen endlich um Hilfe ersuchen, werden oft folgende Diagnosen gestellt: Regelbeschwerden, Wechselbeschwerden, "psychosomatische Krankheit". Leider des öfteren schwer daneben und wertvolle Zeit verstreicht ungenutzt - nach dem Motto, gib den Schmerzen eine Chance.
Notfallsärzte gaben zu, an Unfallorten eher Männer erst zu versorgen, weil diese sogar schwerverletzt, lauter, aggressiver Hilfe einfordern. Da ist nix mit "Frauen und Kinder zu erst" - wir wissen ja, wie das ist, wenn Männer leiden.
Das ist aber nicht der einzige Grund. Untersuchungen ergaben, dass man ganz unbewusst eine Reihung vornimmt - die verletzte Männer vor verletzte Frauen stellt.
Unbewusste Signale: die Frau kann sich selber gut helfen, Frauen halten Schmerzen besser aus, Frauen werden sowieso älter, es gibt mehr Frauen als Männer auf der Welt, der Mann ist wahrscheinlich in einer einflussreicheren Position als die Frau,
Bitte passt auf Euch auf - Eure zu Tode erschrockene ***Su
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