tierische Verbindlichkeiten

Hallo Ihr Lieben,

wir haben es gar nicht gemerkt, aber mittlerweile sind meine Familie und ich, zu fremdbestimmten Wesen verkommen.
Nicht, dass irgendjemand in diesem Haushalt, sich etwas anschaffen liesse, wo kämen wir da hin!
Ganz anders!
Der Tag beginnt pünktlich um 5.00 - da startet der Specht mit seiner konzentrierten Arbeit, den Dachstuhl zu Kleinholz zu klopfen. Andere haben einen Wecker und gehen joggen, wir haben einen Vogel und klettern ein Baugerüst hoch.
Die Garage benutzen wir nicht mehr, da wohnen die Rotschwänzchen drin. Im Winter dachten wir, weil es kalt ist - aber jetzt denken wir, weil es warm ist.
Die Giesskannen liegen kreuz und quer, weil in den stehenden, die Mäuse und Frösche entweder ertrinken oder verdorren.
Der Hof ist mit Decken ausgelegt, damit die Vogelbabies beim ersten Flug nicht am Boden der Realität zerschellen.

Bleibt noch die Frage - wer rettet uns, wenn wir durchs Dunkelfinster stolpern? Licht haben wir keines mehr - auf den Scheinwerfern brüten die Schwalben - und damit es keine Spiegeleier gibt, haben wir die Lampen rausgedreht.

Wir haben beschlossen zu Hause zu bleiben, ist sicherer für die Schildkröte, die sich nicht nehmen lässt ihre Mondscheinspaziergänge genau in der Einfahrt zu beenden, wo sie erschöpft einschläft - in grenzenlosem Vertrauen nicht vom Geländewagen überfahren, sondern vom Herrn des Hauses ins Nest getragen zu werden.

Aber sonst geht es uns noch gut!

Eine Woche voller Tierkinderabenteuer wünscht Euch ***Su

Kommentare

Anonym hat gesagt…
das ist echt genial, ich beneide euch um eure viechawirtschaft. :)))) - herrlich!!! :)) lg, petra