der kleine Unterschied

Hallo Ihr Lieben,


wieder einmal war es bei mir soweit. Noch vor ZahnärztIn, GynäkologIn und Urstrumpftante rangiert bei mir der Besuch einer Zupf- und Rupfanstalt - sprich Kosmetik- und Friseursalon. Was sein muss, muss aber einfach sein.

Nachdem ich über Wochen keinen Termin für die arbeitende Klasse ergattern konnte, wurde mir pünktlich zum Venus - Uranus Sextil, ungeteilte Aufmerksamkeit an einem Samstag versprochen.
Venus, die Göttin der Schönheit im talentierten Aspekt zu Uranus, dem Revolutionär, der für Gleichheit und Schwesterlichkeit kämpft. Eigentlich dachte ich, dass es sich um einen positiven Aspekt für mein Vorhaben handeln würde - nichs ahnend, dass es sogar im DM-Drogeriemarkt harte Arbeit für eine Gleichbehandlungsbeauftragte geben würde.

Als alte Haut, verlangte ich nach dem Best of Package.
"So jung komm ma halt nimmer z'samm", zählt zur Verwandtschaft von: "Wer schön sein will muss leiden". Eigentlich stehen solche Wortkreationen auf meiner Liste, der hinderlichen Glaubenssätze - sind also Bäh, Bäh Sätze.
Allerdings schossen sie mir face to face mit einer Rechnung, welche mich an modernes Raubrittertum glauben liess, völlig losgelöst jeder Hay'schen Affirmation durch die Gehirnwindungen.
Die Rechnung, die ich eigentlich ohne einen Wirt gemacht hatte, jagte mir unwohlige Schauer über den Rücken.
192,-- Euros!!!
Weder fühlte ich mich gerade dermassen verjüngt, noch so reich und schon gar nicht gerecht behandelt, diese Menge an Euros ungefiltert herauszurücken.
Ein Blick in die Preisliste ließ die eben erst geglättete Frisur in die Höhe schnellen.
Fein säuberlich waren da links die
Frauenfrechheiten und rechts die Männerpreischen aufgelistet.
Frau sein ist also nicht nur lieb, sondern ganz besonders teuer.

Mir steht eine enthaltsame Woche bevor, denn ausser Margarinebrot kann ich mir nix mehr kaufen. Passt eh zur Fastenzeit.

Eine gleichberechtigte Woche wünscht Euch ***Susanne









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