neuer Name gesucht?

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche habe ich meine Nase tief in ein - quasi - Märchenbuch gesteckt.
Vom Format mal wieder nicht Clutch gerecht, doch wer braucht schon ein Tascherl das grad zum verlieren reicht.

Der Autor ist Hajo Banzhaf und eigentlich dachte ich, ich hätte Tarot mässig schon alle Bücher meines Lehrers inhaliert.

Doch dieses eine welche hat sich mein unbewusstes, höheres Selbst - auch Sephira genannt - fürs Pfingstwochenende 2008 aufgehoben.

Schön war es zu lesen - so schön, dass ich es gleich nochmal lesen werde.
Es heisst: Tarot und die Reise des Helden.

Der Inhalt spannt nicht nur einen Bogen durch die Karten der grossen Arkana (Geheimnisse) der ersten 21 Karten des Tarot sondern erklärt auch den Kreislauf unserer aller Leben anhand der Abenteuer des Protagonisten - des Narren.

Philosophisch, historisch, psychologisch, märchenhaft tiefgründig und dabei doch so einfach erklärt - da kommen die Aha Erlebnisse ganz von selbst.
Ich fühlte mich an der Hand genommen um behutsam einen Abstieg ins Schattenreich zu durchleben, ab und an in die Realität gepikst. Kleine Seitenhiebe ragen nämlich wie spitze Kieselchen aus dem Text. Hinweise auf pseudo Eso Hilfseinrichtungen, die uns ihre eigenen Abkürzungen über die rosa Wolke verkaufen wollen - und uns damit weiter vom Weg ab- als hinführen.
Auch für diejenigen, die Tarot gar nichts abgewinnen können ist dieses Buch ein Hit. Es ist gespikt mit phantastischen Namen quer durch die Gärten aus Märchen, Kunst und Geschichte.
Lasst Euch verzaubern von Odin, Hugin, Munin, Amor, Ninschubur, Bastian, Caduceus, Trevrizent - Franz und Kurt bleiben ja unsere Helden des Alltags.

Eine Woche auf der Sonnenseite wünscht Euch Eure ***Su








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